Lokale Landingpages: So werden Sie in Ihrer ganzen Region gefunden

Wenn Sie in fünf Städten arbeiten und nur eine Webseite haben, findet Google Sie zuverlässig in genau einer davon. Die Antwort darauf heißt lokale Landingpage, und sie ist schlicht das, wonach sie klingt. Für jeden wichtigen Ort bekommen Sie eine eigene Unterseite mit eigenem Inhalt.
Der Grund ist unspektakulär. Google prüft bei jeder Suche mit Ortsbezug, welche Seite zu genau diesem Ort etwas zu sagen hat. Ein Tischler aus Döbeln, der auch in Riesa und Oschatz arbeitet, taucht bei Suchen in diesen Städten nicht auf, weil auf seiner Seite nichts steht, was auf Riesa oder Oschatz hindeutet. Der Wettbewerber mit einer eigenen Unterseite je Ort hat genau dieses Signal. Er bekommt die Anfrage.
Nur hat die Sache einen Haken, und den übersehen die meisten. Dieselbe Technik ist auch der schnellste Weg, sich bei Google ins Abseits zu schießen. Zwanzig Seiten, auf denen nur der Ortsname getauscht wurde, wertet Google als Brückenseiten. Wo die Grenze verläuft und woran Sie merken, auf welcher Seite Sie stehen, zeigt dieser Artikel.
Auf einen Blick
- 73 %
- der lokalen Suchen vom Handy
- 3 Orte
- reichen für den Anfang
- 11 Seiten
- betreibe ich für meine Region
Lokale Landingpages: Warum eine Webseite allein nicht reicht
Eine gute Startseite beantwortet die Frage, was Sie machen. Sie beantwortet nur nicht die Frage, wo Sie das machen. Und genau die stellt der Suchende, wenn ihm samstags früh die Heizung ausfällt.
Wie Google entscheidet, wer bei „Elektriker Radebeul“ oben steht
Google sucht dafür Seiten, deren Inhalt einen nachvollziehbaren Bezug zu Radebeul hat. Der Ort in der Überschrift, in der URL und mehrfach im Text ist ein starkes Signal. Ein Halbsatz auf der Startseite („Wir arbeiten auch in Radebeul“) ist ein sehr schwaches. Wer nur den Halbsatz hat, landet auf Seite drei und damit außerhalb dessen, was ein Kunde in dieser Situation überhaupt anschaut.
Dazu kommt die Situation, in der gesucht wird. 73 Prozent aller lokalen Suchanfragen starten auf einem Handy, hat BrightLocal 2026 in seiner Verbraucherbefragung ermittelt. Das sind Menschen, die im Flur stehen, auf den nassen Fleck an der Decke schauen und die ersten zwei Treffer anrufen. Wer da fehlt, existiert für diesen Auftrag schlicht nicht.
Besonders deutlich merken das Betriebe mit großem Einzugsgebiet. Ein Elektriker aus Coswig, der bis Freital und Dippoldiswalde fährt, deckt eine Fläche von gut fünfzig Kilometern ab und wird trotzdem nur in Coswig gefunden.
Bringt eine eigene Seite je Stadt wirklich mehr Anfragen?
Ja, aber nur, wenn die Seite auch etwas zu sagen hat. Der Effekt ist dabei weniger magisch, als es in Werbeversprechen klingt: Sie erscheinen für eine Suche, für die Sie vorher unsichtbar waren. Wie viel dabei herumkommt, hängt davon ab, wie viele Leute in diesem Ort überhaupt nach Ihrem Gewerk suchen und wie stark der Wettbewerb dort ist.
In einem Ort wie Nossen oder Radeburg kann eine gute Standortseite reichen, um vorn zu stehen. In Dresden konkurrieren Sie mit dreißig Betrieben, die alle dasselbe versuchen. Dort ist die Standortseite die Eintrittskarte, mehr noch nicht.
Und es dauert. Meiner Erfahrung nach vergehen drei bis sechs Monate, bis Google eine neue Ortsseite einsortiert hat und sie stabil ausspielt. Wer nach vier Wochen enttäuscht ist, hat zu früh hingeschaut.
Was gehört auf eine lokale Landingpage?
Eine Standortseite ist mehr als Ihre Startseite mit getauschtem Ortsnamen. Sie beantwortet für diesen einen Ort dieselben Fragen, die ein Kunde am Telefon stellen würde: Kennen Sie sich hier aus, waren Sie schon mal da, und wie schnell sind Sie hier?
Die sechs Bausteine, die jede Standortseite braucht
Überschrift mit Ort und Leistung. „Ihr Malermeister in Radebeul“ oder „Heizungsbau in Meißen“ sagt Google und dem Besucher in einer Zeile, worum es geht.
Ortsbezogener Text. Beschreiben Sie, was Sie konkret in diesem Ort machen. Stadtteile, typische Gebäude, wiederkehrende Aufträge. Ein Dachdecker kann erwähnen, dass viele Altbauten in der Meißner Altstadt unter Denkmalschutz stehen und deshalb andere Ziegel brauchen.
Ein echtes Projekt aus dem Ort. Ohne Namen natürlich, aber konkret: „Komplettsanierung eines Bades in einem Mehrfamilienhaus in Radebeul-Ost, vier Wochen, Bad war nach zehn Tagen wieder nutzbar.“ Solche Sätze kann niemand kopieren.
Anfahrt und Fahrzeit. Wie lange brauchen Sie von Ihrem Betrieb bis dorthin, und was heißt das für einen Notdienst? Zwei Sätze reichen und nehmen dem Kunden die größte Sorge.
Kontaktdaten und Öffnungszeiten. Telefonnummer, Formular, Erreichbarkeit. Auf jeder Ortsseite, nicht nur auf der Kontaktseite.
Links zu Ihren Leistungsseiten. Von der Ortsseite auf die passenden Leistungen und von dort wieder zurück. So versteht Google, wie Ihre Seiten zusammenhängen.
- Überschrift mit Ort und Leistung
- Ortsbezogener Text mit Stadtteilen
- Ein echtes Projekt aus dem Ort
- Anfahrt und Fahrzeit zum Ort
- Kontaktdaten und Öffnungszeiten
- Links zu Ihren Leistungsseiten
Woher Sie den ortsbezogenen Text nehmen, wenn Ihnen nichts einfällt
Beantworten Sie fünf Fragen je Ort, dann haben Sie den Text fast fertig. Nehmen Sie sich einen Zettel und schreiben Sie zu jedem Punkt zwei Sätze:
- In welchen Stadt- oder Ortsteilen waren Sie dort schon tätig?
- Was ist an der Bausubstanz typisch? Gründerzeit, Plattenbau, Neubaugebiet, denkmalgeschützte Altstadt?
- Welche Aufträge kommen aus diesem Ort besonders häufig?
- Wie lange fahren Sie hin, und wann sind Sie im Notfall vor Ort?
- Was fragen Kunden aus diesem Ort als Erstes?
Aus fünf mal zwei Sätzen werden schnell dreihundert Wörter, die es sonst nirgends im Netz gibt. So klingt das dann in echt:
„In der Meißner Altstadt haben wir es fast immer mit denkmalgeschützten Dächern zu tun. Da ist vor dem ersten Ziegel ein Termin mit der Denkmalschutzbehörde fällig. Den Papierkram übernehme ich, Sie unterschreiben nur.“
Das ist kein Marketingtext, sondern einfach das, was Sie einem Kunden am Telefon sowieso erzählen würden.
NAP-Daten, Anfahrt und Google-Unternehmensprofil
Auf jede Standortseite gehören Ihre NAP-Daten, also Name, Adresse und Telefonnummer, exakt in derselben Schreibweise wie überall sonst. Google gleicht diese Angaben mit Verzeichnissen ab. Schon ein „Str.“ statt „Straße“ kann dafür sorgen, dass zwei Einträge als zwei verschiedene Betriebe gelten.
Ein Punkt, an dem sich viele verrennen: Eine Standortseite ist keine Filiale. Erfinden Sie dort keine Adresse und mieten Sie keine Briefkastenanschrift, nur damit es lokaler aussieht. Für einen eigenen Eintrag im Google Unternehmensprofil verlangt Google eine echte Präsenz vor Ort mit Personal. Ihre Betriebsadresse bleibt also Ihre Betriebsadresse, auch auf der Seite für den Nachbarort. Ergänzen Sie dort stattdessen die Fahrzeit, das ist ehrlich und beantwortet dieselbe Frage.
Woran Google eine Doorway-Page erkennt
Jetzt zur unangenehmen Seite des Themas. Lokale Landingpages sind das Werkzeug, mit dem Betriebe am häufigsten in die Spam-Ecke rutschen, und meistens ohne böse Absicht. Man macht eine Seite für Dresden, kopiert sie, tauscht den Ortsnamen, kopiert wieder. In einer Stunde stehen fünf Seiten. Das fühlt sich effizient an und ist genau der Weg, den Google als Missbrauch beschreibt.
Achtung
Ortsseiten, die nur zum Ranken da sind und den Besucher weiterschieben, zählt Google zu den Brückenseiten. Solche Seiten ranken schlechter oder verschwinden ganz aus den Ergebnissen.
Was in Googles Spamrichtlinien zu Brückenseiten steht
Der Fachbegriff dafür lautet Doorway-Page, auf Deutsch Brückenseite. Google führt sie in den offiziellen Spamrichtlinien als eigenen Verstoß auf und definiert sie so: Es geht um Seiten, die erstellt werden, um bei bestimmten, ähnlichen Suchanfragen in den Suchergebnissen zu erscheinen.
Als Beispiel nennt Google dort ausdrücklich mehrere Seiten, die auf bestimmte Regionen oder Städte ausgerichtet sind und die Besucher am Ende alle auf ein und dieselbe Seite weiterleiten. Genau das beschreibt die Copy-Paste-Ortsseite ziemlich präzise. Die Folge steht ebenfalls in den Richtlinien: Betroffene Seiten können schlechter ranken oder gar nicht mehr in den Ergebnissen erscheinen.
Entscheidend ist das Wörtchen „nur“. Eine Ortsseite, die dem Besucher aus diesem Ort weiterhilft, ist völlig in Ordnung, auch wenn sie nebenbei rankt. Kann sie dagegen nichts außer ranken, ist sie eine Brückenseite.
Duplicate Content ist nicht das Problem
Hier hält sich ein Missverständnis hartnäckig, das auch in vielen Ratgebern steht: Google bestrafe doppelte Inhalte. Das stimmt so nicht. Google schreibt in den eigenen Hilfeseiten, dass gleicher Inhalt unter mehreren Adressen zwar unsauber ist, aber keine manuelle Maßnahme auslöst.
Was tatsächlich passiert, ist trotzdem ärgerlich: Google sucht sich von mehreren fast gleichen Seiten eine aus, zeigt die und lässt die übrigen aus dem Index fallen. Ihre Seite für Meißen ist dann nicht bestraft, sondern schlicht nicht vorhanden. Von außen sieht das gleich aus, die Ursache ist aber eine andere, und deshalb hilft auch etwas anderes: mehr eigener Inhalt statt technischer Reparaturen.
Die echte Gefahr ist die Stufe darüber. Wenn zwanzig leere Ortsseiten erkennbar nur dafür da sind, Suchtreffer abzugreifen, ist das kein Duplicate-Content-Thema mehr, sondern ein Verstoß gegen die Spamrichtlinien. Und der kostet Sichtbarkeit auf der ganzen Domain, nicht nur auf den kopierten Seiten.
Der Ortsnamen-Test: würde die Seite ohne den Ort noch etwas aussagen?
Damit Sie das nicht schätzen müssen, hier ein Test, der zwei Minuten dauert. Nehmen Sie eine Ihrer Standortseiten und gehen Sie drei Fragen durch:
- Streichen Sie gedanklich jeden Ortsnamen aus dem Text. Bleibt mindestens ein Satz übrig, der nur auf diesen einen Ort passt?
- Würde ein Kunde aus diesem Ort beim Lesen merken, dass Sie schon einmal dort gearbeitet haben?
- Würden Sie diese Seite einem Kunden aus dem Ort per WhatsApp schicken, ohne sich dabei unwohl zu fühlen?
Dreimal ja bedeutet, die Seite trägt sich selbst. Bei einem Nein fehlt Substanz, und die holen Sie über die fünf Fragen aus dem Abschnitt oben. Bei dreimal Nein löschen Sie die Seite besser, als sie online zu lassen.
Die Ortskopie
- Nur der Ortsname ist getauscht
- Kein Projekt aus dem Ort genannt
- Keine Anfahrt, keine Fahrzeit
- Fünf Seiten in einer Stunde
- Alles zeigt auf eine Seite
Die echte Seite
- Jeder Ort hat einen eigenen Text
- Ein echtes Projekt aus dem Ort
- Anfahrt und Fahrzeit stehen da
- Ein halber Tag je Ort
- Jede Seite trägt für sich
Wie viele Standortseiten sind sinnvoll?
So viele, wie Sie ehrlich bedienen können. Das ist keine Ausweichantwort, sondern die Grenze, an der Google und Ihr Kunde dasselbe messen: ob hinter der Seite etwas steht.
Die Faustregel für Betriebe mit mehreren Orten
Nehmen Sie die drei Orte, aus denen die meisten Aufträge kommen, und machen Sie dafür richtig gute Seiten. Danach können Sie erweitern, aber nur um Orte, in denen Sie tatsächlich schon gearbeitet haben oder morgen früh hinfahren würden.
Sie überlegen, einen weiteren Ort aufzunehmen. Woran machen Sie das fest?
- Sie fahren regelmäßig hin und haben Projekte vor Ort Eigene Seite lohnt sich
- Sie waren zweimal dort und würden wieder hinfahren Kurze Seite reicht
- Sie kennen den Ort nur von der Landkarte Finger weg
Ich halte mich selbst an diese Regel. Für meine eigene Region betreibe ich elf Standortseiten, von Wilsdruff über Dresden und Freital bis Meißen, zusammengefasst in meiner Übersicht für Webdesign in Sachsen. Auf jeder stehen Dinge, die nur dort gelten: wie viele Betriebe es in dem Ort gibt, welche Ortsteile dazugehören, wie lange ich von Herzogswalde aus brauche und welche Fragen mir Leute aus genau dieser Ecke stellen. Das kostet mich pro Ort ungefähr einen halben Tag, und ich habe es lieber so, als zwanzig Seiten zu haben, hinter denen nichts steht.
Welche URL-Struktur Sie für Ihre Standortseiten wählen
Zwei Varianten haben sich bewährt, und beide funktionieren:
Standort-Unterordner: /standorte/dresden/, /standorte/meissen/, /standorte/radebeul/
Leistung plus Stadt: /maler-dresden/, /maler-meissen/, /maler-radebeul/
Wichtiger als die Wahl ist die Konsequenz. Bleiben Sie bei einer Variante und mischen Sie nicht, sonst entstehen später Doppelungen, die Sie mühsam wieder aufräumen. Der Ortsname sollte in beiden Fällen in der Adresse stehen, denn die URL ist eines der Signale, an denen Google den Ortsbezug festmacht. Wie das mit dem Rest Ihrer Sichtbarkeit zusammenspielt, habe ich in meinem Ratgeber zu SEO für Handwerker ausführlicher beschrieben.
Planen Sie außerdem die interne Verlinkung mit ein. Jede Standortseite verlinkt auf die passenden Leistungsseiten, und jede Leistungsseite verlinkt zurück auf die Orte. Das hilft Google beim Einordnen und Ihren Besuchern beim Finden.
Was kostet eine Standortseite?
Selbst gemacht kostet sie kein Geld, sondern Zeit. Rechnen Sie je Ort mit einem halben bis ganzen Arbeitstag, wenn Sie die fünf Fragen ernsthaft beantworten, Fotos heraussuchen und den Text sauber schreiben. Bei drei Orten sind das ein bis zwei Tage, die Sie nicht auf der Baustelle sind.
Und genau da liegt für die meisten Betriebe der Knackpunkt. Die Arbeit ist gut investiert, sie passiert nur abends um zehn oder gar nicht. Wenn Sie diese Tage lieber anders verbringen möchten, nehme ich Ihnen die Arbeit ab. Standortseiten sind bei mir Teil des Seitenumfangs, und der Umfang ist der größte Preistreiber im Angebot. Projekte gibt es ab 2.000 €, und über den Rechner auf meiner Preisseite sehen Sie in einer Minute, wo Sie mit drei oder fünf Ortsseiten ungefähr landen.
So erstellt ein Elektrikerbetrieb seine ersten lokalen Landingpages
Zum Schluss ein Durchgang von vorn bis hinten. Nehmen wir einen Elektrikermeister aus Freital mit vier Mitarbeitern. Seine Webseite hat eine Startseite, eine Leistungsseite und eine Kontaktseite. Bei „Elektriker Freital“ steht er auf Seite eins. In Dresden, Bannewitz, Dippoldiswalde und Tharandt taucht er nirgends auf, obwohl er dort regelmäßig Aufträge hat.
Der Ablauf in fünf Schritten
Orte sortieren
Aufträge der letzten zwei Jahre nach Ort zählen.
Drei auswählen
Die drei häufigsten Orte bekommen die erste Seite.
Material sammeln
Je Ort die fünf Fragen beantworten und Fotos raussuchen.
Seiten schreiben
Ort in Titel, Adresse und Überschrift, dazu eigener Text.
Verlinken und warten
Intern verlinken, dann drei bis sechs Monate Geduld.
Bei unserem Elektriker sieht das so aus: Aus der Auftragsliste fallen Dresden, Bannewitz und Dippoldiswalde als die drei stärksten Orte heraus. Für Dresden schreibt er über seine Arbeit in Löbtau, Cotta und Plauen, über Elektrik in Gründerzeithäusern und darüber, warum in solchen Häusern fast immer die Zählerschränke fällig sind. Für Bannewitz geht es um Neubaugebiete, Wallboxen und Photovoltaik. Für Dippoldiswalde um Einfamilienhäuser aus den Neunzigern.
Drei Seiten, drei Themen, keine Zeile doppelt. Und ganz nebenbei hat er damit die Texte für seine nächsten drei Angebotsgespräche gleich mitgeschrieben.
Die zwei Fehler, an denen es meistens scheitert
Zu viele Orte auf einmal. Wer sich vornimmt, gleich zwanzig Städte abzudecken, landet zwangsläufig bei Ortskopien, weil für zwanzig echte Texte die Zeit fehlt. Das Ergebnis ist der Brückenseiten-Fall von oben. Die Auflösung ist unbequem, aber einfach: drei Orte richtig statt zwanzig halb. Erweitern können Sie jederzeit, ein beschädigter Ruf bei Google lässt sich schwerer reparieren.
Orte, in denen Sie gar nicht arbeiten. Die Versuchung ist groß, Leipzig und Chemnitz mitzunehmen, weil dort viele Menschen suchen. Dann kommt die Anfrage, die Anfahrt dauert siebzig Minuten, der Termin platzt zweimal, und am Ende steht eine Ein-Stern-Bewertung, die Ihnen mehr schadet als die zusätzliche Seite je gebracht hat. Nehmen Sie nur Orte, zu denen Sie morgen früh mit dem Transporter fahren würden.
Fazit: Ihre Region wartet auf Sie
Wer in mehreren Städten arbeitet und nur eine allgemeine Webseite hat, verschenkt jeden Tag Anfragen an den Wettbewerber, der eine Seite je Ort hat. Das ist die eine Hälfte der Wahrheit. Die andere Hälfte lautet, dass zwanzig Ortskopien mehr schaden als nützen, weil Google sie als Brückenseiten einordnet.
Fangen Sie deshalb mit drei Orten an, in denen Sie wirklich arbeiten. Schreiben Sie für jeden eine eigene Seite mit Dingen, die nur dort stimmen: Stadtteile, typische Aufträge, Fahrzeit. Machen Sie danach den Ortsnamen-Test. Besteht die Seite ihn, geben Sie Google drei bis sechs Monate Zeit. Und wenn Sie diese Arbeit lieber abgeben möchten, erstelle ich Standortseiten für Handwerksbetriebe in Sachsen und weiß aus meiner eigenen Region ziemlich genau, welche Fragen dabei zu klären sind.
