Ihr Google Unternehmensprofil ist für Handwerker der wichtigste Schritt, weil es Ihren Betrieb kostenlos in der Google-Suche und auf Google Maps zeigt, genau dort, wo Kunden aus Ihrer Region suchen. Die Einrichtung dauert eine halbe Stunde. Wie Sie das Profil anlegen und was darauf gehört, zeige ich Ihnen in diesem Beitrag.
46 Prozent aller Google-Suchen haben einen lokalen Bezug. Fast die Hälfte aller Menschen, die bei Google suchen, wollen einen Betrieb in ihrer Nähe finden. Wer dort nicht auftaucht, verliert diese Kunden an die Konkurrenz. Nicht, weil die Arbeit schlechter wäre. Sondern weil er für Google schlicht nicht existiert.
Das Werkzeug, das Sie sichtbar macht, ist kostenlos: das Google Unternehmensprofil. Ob Handwerksbetrieb oder kleines Unternehmen, es zeigt Ihren Betrieb mit Adresse, Telefonnummer, Bewertungen und Fotos direkt in der Google-Suche und auf Google Maps. Profile mit echten Fotos erhalten laut Google bis zu 42 Prozent mehr Anfragen für Wegbeschreibungen und 35 Prozent mehr Klicks auf die Webseite.
Was ist ein Google Unternehmensprofil für Handwerker?
Google Unternehmensprofil ist der kostenlose Brancheneintrag von Google. Sie tragen Ihren Betrieb ein, und Google zeigt ihn bei passenden Suchanfragen in der Karte und den lokalen Ergebnissen an. Für einen Handwerksbetrieb ist es der Platz, an dem der Kunde Sie findet, bevor er überhaupt auf eine Webseite klickt.
Heißt es nun Google My Business, Google Business Profil oder Unternehmensprofil?
Alle drei Begriffe meinen dasselbe. Bis 2022 hieß der Dienst Google My Business, seitdem heißt er offiziell Google Unternehmensprofil, auf Englisch Google Business Profile. Wenn Sie im Netz noch Anleitungen zu Google My Business für Handwerker finden, geht es um genau dieses Profil.
Geändert hat sich vor allem der Weg dorthin. Die frühere eigene App gibt es nicht mehr. Sie verwalten Ihr Profil heute direkt in der Google-Suche und in Google Maps. Der schnellste Weg: Melden Sie sich mit dem Google-Konto an, das zum Profil gehört, und suchen Sie bei Google nach Ihrem eigenen Firmennamen. Über den Suchergebnissen erscheint dann eine Leiste, in der Sie Fotos hochladen, Öffnungszeiten ändern und auf Bewertungen antworten können.
Was Ihre Kunden in Ihrem Profil sehen
Firmennamen, Adresse oder Einzugsgebiet, Telefonnummer, Öffnungszeiten, Bewertungen und Fotos. Alles auf einen Blick, direkt in Google. Der Kunde muss nicht erst Ihre Webseite besuchen.
Dazu kommen die Aktionsbuttons: anrufen, Route starten, Webseite öffnen. Genau darüber laufen die ersten Anfragen. Der Kunde tippt auf die Nummer, und bei Ihnen klingelt das Telefon, ohne dass er je eine Ihrer Unterseiten gesehen hat.
Mein eigenes Profil zeigt, wie ein gepflegter Eintrag aussieht. Es hat 20 Bewertungen mit 5,0 Sternen, 28 Fotos und 40 eingetragene Leistungen. Bei der Suche nach „webdesign wilsdruff“ stand es am 03.10.2026 in Google Maps auf Platz 1, noch vor zwei anderen Webdesignern mit ebenfalls fünf Sternen.
Brauche ich als Handwerker wirklich ein Google Unternehmensprofil?
84 Prozent der Verbraucher haben in den letzten drei Monaten nach einem lokalen Unternehmen gesucht, das hat BrightLocal 2026 erhoben. Sobald Sie also Aufträge von Kunden aus Ihrer Region annehmen, brauchen Sie ein Profil. Und die 46 Prozent lokaler Suchanfragen aus der Einleitung stammen von Google selbst, genannt 2018 auf einer Fachveranstaltung zur lokalen Suche. Die Zahl ist also nicht mehr taufrisch, und Google hat seitdem keine neuere veröffentlicht. Am Grundsatz ändert das wenig: Ein großer Teil der Suchen zielt auf einen Betrieb in der Nähe.
Eine ehrliche Einschränkung gibt es. Wenn Sie ausschließlich als Nachunternehmer für zwei feste Generalunternehmer arbeiten und nie Privatkunden bedienen, ist das Profil für Sie nur ein nettes Extra. Für alle anderen ist es die günstigste Sichtbarkeit, die Sie bekommen können.
- Firmenname
- Adresse oder Einzugsgebiet
- Telefonnummer
- Öffnungszeiten
- Bewertungen
- Fotos Ihrer Arbeit
- Aktionsbuttons: Anrufen, Route, Webseite
Warum Handwerker mit dem Google Unternehmensprofil lokal gefunden werden
Früher reichte ein Eintrag in den Gelben Seiten. Heute suchen Ihre Kunden bei Google, meistens am Handy und meistens dann, wenn es schon eilt. Wer in diesem Moment in der Karte auftaucht, bekommt den Anruf noch am selben Tag. Wer nicht auftaucht, wird erst gar nicht in Erwägung gezogen.
Nehmen wir an, ein Fliesenleger aus Meißen trägt seinen Betrieb bei Google ein. Er lädt fünf Fotos seiner letzten Projekte hoch und bittet zwei zufriedene Kunden um eine Bewertung. Innerhalb weniger Wochen taucht er bei Suchanfragen wie „Fliesenleger Meißen“ oder „Bad fliesen lassen Meißen“ in den Kartenergebnissen auf. Die ersten Anfragen kommen direkt über die Anruftaste im Profil. So schnell kann das gehen.
Was bringt mir ein Google Business Profil, wenn ich schon eine Webseite habe?
Die Karte und die drei lokalen Treffer, die Google über den normalen Suchergebnissen einblendet: Genau an diese Plätze kommt Ihre Webseite allein nicht heran, das Profil schon. Ersetzen tut es die Webseite trotzdem nicht. Aber die Webseite ersetzt eben auch kein Profil.
Seit Ende 2025 kommt ein zweiter Grund dazu. Google hat die alte Frage-und-Antwort-Funktion aus den Profilen entfernt und beantwortet Kundenfragen in Suche und Maps jetzt selbst, mit KI. Die Antworten zieht Google aus Ihrem Profil, aus Ihren Bewertungen und aus Ihrer Webseite. Beides zusammen bestimmt also, was ein Interessent über Sie zu lesen bekommt, und zwar auch dann, wenn er nie auf einen Link klickt. Wie eine Webseite und das Profil zusammen für Sichtbarkeit in der Region sorgen, zeige ich unter Webdesign in Sachsen.
Welche Faktoren über die Top 3 in Google Maps entscheiden
Whitespark befragt jedes Jahr Fachleute für lokale Suche und veröffentlicht daraus die Local Search Ranking Factors. In der Auswertung für 2026 stehen ganz oben: die Hauptkategorie Ihres Profils, die Entfernung zwischen Ihnen und dem Suchenden, und die Wörter in Ihrem Firmennamen. Als Gruppen betrachtet machen die Signale aus dem Profil selbst rund 32 Prozent aus, die Bewertungen 16 Prozent und das Verhalten der Nutzer 8 Prozent.
Für Sie heißt das etwas sehr Praktisches. Die Entfernung können Sie nicht ändern, Ihre Werkstatt steht, wo sie steht. Die Kategorie und die Bewertungen haben Sie dagegen vollständig in der Hand, und die beiden zusammen wiegen schwerer als alles andere. Genau da lohnt sich Ihre Zeit.
Google Unternehmensprofil erstellen
Der Firmeneintrag ist kostenlos
Die Einrichtung dauert zwischen 30 und 90 Minuten. Sie brauchen ein Google-Konto (eine Gmail-Adresse reicht) und die grundlegenden Angaben zu Ihrem Betrieb. Dann kann es losgehen.
Rechnen Sie einmal grob nach, was Sie das im Jahr kostet: einmalig maximal 90 Minuten für die Einrichtung, danach etwa 10 Minuten pro Woche für Fotos, Bewertungen und Öffnungszeiten. Das sind gut zehn Stunden im ersten Jahr. Ein einziger zusätzlicher Auftrag, und diese Zeit ist mehrfach wieder drin.
Wie trage ich meinen Handwerksbetrieb bei Google Maps ein?
Über business.google.com/add oder direkt in Google Maps. Wichtig vorab: Suchen Sie erst einmal in Maps nach Ihrem Betrieb. Sehr viele Handwerksbetriebe haben längst einen automatisch angelegten Eintrag, den nur niemand beansprucht hat. Dann klicken Sie auf „Inhaberschaft für dieses Unternehmen geltend machen“ statt ein zweites Profil anzulegen. Zwei Profile für denselben Betrieb sind einer der Gründe, aus denen Google Einträge sperrt.
Schritt 1: Profil anlegen. Rufen Sie business.google.com/add auf. Tragen Sie Ihren Firmennamen ein, genau so, wie er auf Ihrer Webseite und Ihren Rechnungen steht.
Schritt 2: Kategorie wählen. Google fragt nach Ihrer Branche. Wählen Sie die Kategorie, die am besten passt. Ein Elektriker wählt „Elektriker“, nicht „Dienstleistungsunternehmen“. Je genauer, desto besser.
Schritt 3: Standort oder Einzugsgebiet. Kommen Kunden zu Ihnen in die Werkstatt? Dann geben Sie die Adresse an. Fahren Sie zu Ihren Kunden? Dann wählen Sie „Einzugsgebiet“ und legen fest, in welchen Städten und Gemeinden Sie arbeiten.
Schritt 4: Kontaktdaten eintragen. Telefonnummer und Webseiten-Adresse gehören hier rein. Wichtig: Die Angaben müssen exakt mit Ihrer Webseite übereinstimmen. Google mag Konsistenz. Name, Adresse und Telefonnummer sollten überall identisch sein.
Schritt 5: Bestätigung. Google fragt zuerst, wie Ihr Betrieb arbeitet, und schlägt Ihnen danach einen Weg zur Bestätigung vor. Bei neuen Profilen ist das meistens ein kurzes Video, seltener Telefon, SMS oder E-Mail. Wie das Video abläuft, steht im nächsten Abschnitt.
Auf einen Blick
Profil anlegen
Google-Konto nutzen und den Betrieb erstmals eintragen.
Kategorie wählen
Hauptkategorie passend zum Gewerk festlegen.
Standort festlegen
Geschäftsadresse oder Einzugsgebiet eintragen.
Kontaktdaten eintragen
Telefon, Webseite und Öffnungszeiten hinterlegen.
Bestätigen
Meist per kurzem Video, seltener per Telefon oder E-Mail.
Warum die Kategorie der wichtigste Klick bei der Einrichtung ist
Google sagt es selbst: Die gewählten Kategorien wirken sich auf das Ranking in den lokalen Suchergebnissen aus. Nichts im Profil beeinflusst Ihre Sichtbarkeit stärker als die Hauptkategorie.
Sie legen eine Hauptkategorie fest und können mehrere Nebenkategorien ergänzen. Die Hauptkategorie beschreibt Ihr Kerngewerk, die Nebenkategorien decken zusätzliche Bereiche ab. Ein Elektriker, der auch Alarmanlagen installiert, wählt „Elektriker“ als Haupt- und den Anbieter für Sicherheitssysteme als Nebenkategorie. Was Sie sich sparen können: für jede einzelne Leistung eine eigene Kategorie zu suchen. Davon rät Google ausdrücklich ab.
Ein Hinweis, der später Ärger spart: Wenn Sie die Kategorie deutlich ändern, kann Google eine erneute Bestätigung Ihres Betriebs verlangen. Nehmen Sie sich also lieber gleich die zehn Minuten und schauen Sie die Vorschlagsliste in Ruhe durch, statt später umzubauen.
Adresse oder Einzugsgebiet, wenn Sie zum Kunden fahren
Kommen bei Ihnen keine Kunden vorbei? Dann gehört die Adresse aus dem Profil heraus, nur das Einzugsgebiet bleibt. Das ist keine Empfehlung, sondern Googles Vorgabe für Betriebe ohne Ladengeschäft. Der angenehme Nebeneffekt: Wer von zu Hause aus arbeitet, hat seine Privatadresse damit nicht öffentlich in der Karte stehen.
Für das Einzugsgebiet gelten zwei feste Grenzen. Sie dürfen höchstens 20 Gebiete angeben, und die Außengrenzen sollen nicht weiter als etwa zwei Autostunden von Ihrem Standort entfernt liegen. Ganze Bundesländer als Gebiet einzutragen, ist nicht vorgesehen. Für einen Betrieb aus Wilsdruff heißt das konkret: Dresden, Freital, Meißen, Nossen, Tharandt und die umliegenden Gemeinden eintragen, statt einfach „Sachsen“ hinzuschreiben.
So erscheint ein Maler aus Wilsdruff zum Beispiel bei Suchanfragen wie „Maler Meißen“ oder „Fassade streichen Freital“, je nachdem, welches Gebiet er festlegt.
Warum Google für die Bestätigung heute ein Video sehen will
Google will sehen, dass es Ihren Betrieb wirklich gibt. Bis vor Kurzem lief das über eine Postkarte mit einem Code, heute ist bei neuen Profilen das Video der Regelfall. Die Postkarte gibt es noch, Google bietet sie aber ausdrücklich nicht mehr jedem an. Der Grund ist banal: Eine Postkarte lässt sich fälschen, ein Mensch, der durch seine eigene Werkstatt läuft, deutlich schwerer.
Wie läuft die Video-Bestätigung ab?
Sie nehmen mit dem Handy eine durchgehende Aufnahme von mindestens 30 Sekunden auf, direkt in der Google-Oberfläche. Google verlangt eine unbearbeitete Aufnahme am Stück, live aufgezeichnet. Vorher gedrehte Videos aus der Galerie werden abgelehnt. Fremde Gesichter, Ausweisnummern oder Kontodaten dürfen nicht im Bild sein. Die Prüfung dauert danach bis zu fünf Arbeitstage.
Drei Dinge müssen zu sehen sein: wo Sie sind, dass es Ihr Betrieb ist und dass Sie dort tatsächlich arbeiten. Für einen Handwerker ohne Ladengeschäft heißt das in der Praxis: einmal die Straße und das Ortsschild filmen, dann das beschriftete Fahrzeug oder das Schild an der Werkstatt, dann das Tor aufschließen und den Blick über Werkzeug, Material und Werkbank schwenken lassen. Am Stück, ohne abzusetzen. Zwei Minuten reichen völlig.
Wo Sie sind
Straße, Nachbargebäude oder Ortsschild einmal ins Bild nehmen.
Ihr Firmenschild
Schild an der Werkstatt, beschriftetes Fahrzeug oder Briefkasten.
Ihre Arbeit
Tor aufschließen und Werkzeug, Material und Werkbank zeigen.
Was tun, wenn die Bestätigung abgelehnt wird?
Die gute Nachricht zuerst: Meistens klappt der zweite Anlauf, und Sie dürfen es erneut versuchen. Der häufigste Grund für eine Ablehnung ist ein Widerspruch zwischen dem, was Sie im Profil angegeben haben, und dem, was im Video zu sehen ist. Wer als reiner Dienstleister ohne Ladengeschäft eingetragen ist und dann eine Ladentür filmt, bekommt eine Absage. Genauso, wenn im Profil ein anderer Firmenname steht als auf dem Schild.
Gehen Sie also vor der zweiten Aufnahme Ihre Angaben durch und drehen Sie genau das, was dort steht. Und noch ein Weg, den kaum jemand kennt: Wenn Ihre Webseite in der Google Search Console mit demselben Google-Konto bestätigt ist, bietet Google die Bestätigung teils sofort an, ganz ohne Video. Falls Ihre Webseite von einem Dienstleister betreut wird, fragen Sie dort einmal nach, ob die Search Console eingerichtet ist.
Google Unternehmensprofil optimieren
Drei Hebel für mehr Anfragen
Echte Fotos statt Stockfotos
Profile mit Fotos erhalten laut Google 42 Prozent mehr Anfragen nach einer Wegbeschreibung und 35 Prozent mehr Klicks auf die Webseite. Zeigen Sie Ihre Arbeit: fertige Projekte, Ihr Team, Ihre Fahrzeuge. Keine Stockfotos, bitte. Kunden wollen sehen, wen sie beauftragen. Fünf bis zehn gute Bilder reichen für den Anfang völlig aus.
Bewertungen sammeln mit einem Wortlaut zum Abschreiben
Fragen Sie zufriedene Kunden direkt nach Abschluss der Arbeit, und machen Sie es ihnen so leicht wie möglich. In Ihrer Profilverwaltung finden Sie unter „Um Rezensionen bitten“ beziehungsweise „Mehr Rezensionen erhalten“ einen kurzen Link und einen QR-Code. Der Link führt den Kunden mit einem Tippen direkt ins Bewertungsfenster.
Diesen Wortlaut können Sie so übernehmen und per WhatsApp verschicken:
Guten Tag [Name des Kunden], vielen Dank noch einmal für den Auftrag. Wenn Sie mit unserer Arbeit zufrieden waren, würden Sie uns mit zwei Sätzen bei Google sehr helfen. Das dauert keine Minute: [Ihr Bewertungslink]. Herzliche Grüße, [Ihr Firmenname]
Das freundliche Fragen reicht völlig. Bewertungen, die mit Rabatten oder kleinen Geschenken erkauft werden, verstoßen gegen Googles Richtlinien und können das Profil kosten. Die meisten Kunden bewerten ohnehin gern, sie denken nur nicht von selbst daran.
Machen Sie das Fragen zur Gewohnheit statt zur Jahresaktion. Bei Whitespark taucht neben der Anzahl der Bewertungen auch deren Aktualität unter den wichtigsten Einzelfaktoren auf. Ein paar frische Stimmen wiegen also schwerer als eine große Zahl, die seit Jahren unverändert dasteht.
Warum Google aktive Profile mit Beiträgen und Aktualität bevorzugt
Klingt nach Aufwand, ist es aber nicht. Ab und zu neue Fotos hochladen, auf Bewertungen antworten, Öffnungszeiten vor Feiertagen anpassen. Dazu können Sie über die Beitrags-Funktion kurze Meldungen veröffentlichen, etwa eine abgeschlossene Baustelle oder ein saisonales Angebot. Google bevorzugt aktive Profile. Und Ihre Kunden sehen: Dieser Betrieb kümmert sich.
Ehrlich gesagt: Diese zehn Minuten in der Woche kann jeder Betrieb selbst stemmen, und Sie sollten es auch. Niemand kennt Ihre Baustellen besser als Sie. Der Punkt, an dem es für die meisten Betriebe kippt, ist das, was hinter dem Profil liegt. Wenn ein Interessent auf „Webseite“ tippt und dort eine Seite von 2014 vorfindet, war die ganze Mühe umsonst. Wenn Sie an dieser Stelle stehen und eine Webseite für Ihren Handwerksbetrieb in Sachsen erstellen lassen möchten, die zum Profil passt und die Anfragen auffängt, übernehme ich das gern für Sie.
Leeres Profil
- Kategorie ungenau oder gar nicht gesetzt
- Keine Fotos hinterlegt
- Bewertungen fehlen oder bleiben unbeantwortet
- Öffnungszeiten veraltet
- Telefonnummer weicht von der Webseite ab
Gepflegtes Profil
- Hauptkategorie passt genau zum Gewerk
- Fünf bis zehn echte Bilder der eigenen Arbeit
- Regelmäßig neue Bewertungen, jede beantwortet
- Öffnungszeiten vor Feiertagen angepasst
- Name, Adresse und Telefon überall identisch
Häufige Fehler beim Google Unternehmensprofil
Diese drei Fehler haben Sie in einer halben Stunde behoben.
Das Profil anlegen und dann nie wieder ansehen
Der häufigste Fehler. Ein Profil, das seit der Einrichtung niemand mehr angefasst hat, schadet mehr als es nützt: Für den Suchenden sieht es aus, als gäbe es den Betrieb so nicht mehr.
Dazu gehört auch: Reagieren Sie auf Bewertungen. Auch auf kritische. Eine sachliche Antwort auf eine schlechte Bewertung zeigt anderen Kunden, dass Sie Kritik ernst nehmen. Lassen Sie keine Bewertung unbeantwortet. Nehmen Sie sich dafür einen festen Termin, zum Beispiel jeden ersten Montag im Monat zehn Minuten nach dem Kaffee.
Warum Keywords im Firmennamen Ihr Profil kosten können
Der Firmenname gehört so aufs Profil, wie er auf dem Schild und auf der Rechnung steht. Nichts anhängen. Die Versuchung dazu ist groß, weil es tatsächlich wirkt: In der Whitespark-Auswertung stehen Wörter im Firmennamen unter den drei stärksten Faktoren.
Und trotzdem: Google untersagt es, und aufgeblähte Firmennamen sind einer der häufigsten Gründe für gesperrte Profile. Ein gesperrtes Profil bringt Ihnen null Anfragen, ein sauberes bringt Ihnen welche. Wenn Ihr Betrieb „Elektro Muster GmbH“ heißt, steht im Profil genau das. Ihre Leistungen gehören in die Kategorien und in die Leistungsbeschreibung. Dort wertet Google sie ohnehin aus, und dort sind sie sicher.
Wenn Webseite und Profil verschiedene Angaben zeigen
Wenn auf Ihrer Webseite eine andere Telefonnummer steht als im Google-Profil, verwirrt das nicht nur Kunden, sondern auch Google. Name, Adresse und Telefonnummer müssen überall identisch sein. In der Fachsprache heißt das NAP-Konsistenz, also Name, Address, Phone.
Die Auflösung ist unspektakulär und wirkt trotzdem. Legen Sie eine Schreibweise fest, am besten die aus dem Handelsregister oder von der Gewerbeanmeldung. Schreiben Sie sie sich einmal auf einen Zettel. Dann gehen Sie die Stellen durch, an denen Ihr Betrieb im Netz steht: Webseite, Impressum, Google-Profil, Facebook, alte Branchenverzeichnisse. Überall dieselbe Schreibweise eintragen, fertig. Eine Stunde Arbeit, die Sie einmal machen und danach jahrelang nicht mehr anfassen.
Fazit
30 Minuten Aufwand, die sich jeden Tag auszahlen
Ein Google Unternehmensprofil ist der einfachste und günstigste Weg, um als Handwerker in Ihrer Region gefunden zu werden. Kostenlos, in einer Stunde eingerichtet, ab sofort wirksam. Kein anderes Werkzeug bringt Ihnen mit so wenig Aufwand so viel Sichtbarkeit.
Wenn Sie noch kein Profil haben: Legen Sie es heute an. Gehen Sie auf business.google.com/add, nehmen Sie sich 30 Minuten und tragen Sie Ihren Betrieb ein. Danach das Bestätigungsvideo aufnehmen, drei bis fünf Fotos hochladen und die nächsten zwei zufriedenen Kunden um eine Google-Bewertung bitten. Fertig.

